Was kostet Individualsoftware?
Das hängt vom Ziel und Umfang ab. Ein funktionaler Prototyp oder PoC wird nach der zu prüfenden Frage geschätzt, eine produktive Anwendung zusätzlich nach Integrationen, Rollen, Zuverlässigkeit und Betriebsanforderungen. Vor dem Start erhalten Sie eine transparente Schätzung mit Meilensteinen. Preise für ein MVP sind kein pauschaler Mindestpreis für Prototyping.
Wann lohnt sich Individualsoftware gegenüber Standardsoftware?
Wenn der Prozess Ihr Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardlösungen nur mit teuren Workarounds passen oder wenn Lizenzkosten pro Nutzer über drei bis fünf Jahre teurer werden als eine eigene Lösung. Für austauschbare Prozesse wie Buchhaltung empfehlen wir ehrlich die Standardsoftware.
Wie lange dauert die Entwicklung?
Den Zeitrahmen vereinbaren wir nach dem Scoping. Ein begrenzter PoC, ein funktionaler Prototyp und eine produktive Plattform haben unterschiedliche Anforderungen. Wir zeigen regelmäßig lauffähige Ergebnisse und entscheiden gemeinsam, wann eine Frage ausreichend validiert ist oder die Anwendung für den vereinbarten Einsatz bereit ist.
Wem gehört der Quellcode?
Ihnen. Sie erhalten den vollständigen Quellcode, die Dokumentation und alle Zugänge. Es gibt keine Lizenzgebühren an uns und keine technische Abhängigkeit - jedes kompetente Team kann die Software weiterentwickeln.
Können Sie unsere bestehenden Systeme anbinden?
Ja, das ist bei fast jedem Projekt Teil des Umfangs: ERP- und CRM-Systeme, DATEV, Salesforce, Microsoft 365, Shop-Systeme oder Branchenlösungen binden wir über APIs an. Wo keine Schnittstelle existiert, finden wir einen sauberen Weg - von Import-Pipelines bis zur Automatisierung.
Was passiert nach dem Launch - wer wartet die Software?
Beides ist möglich: Wir betreiben und warten die Anwendung mit definierten Reaktionszeiten, oder Ihr Team übernimmt auf Basis der dokumentierten Übergabe. Viele Kunden starten mit uns im Betrieb und übernehmen später schrittweise selbst.
Können Sie einen Prototyp später zur produktiven Software weiterentwickeln?
Ja, wenn das vereinbarte Fundament dafür geeignet ist. Wir kennzeichnen früh, was experimentell bleibt und was weitergeführt werden kann. Vor produktivem Einsatz prüfen und ergänzen wir unter anderem Tests, Berechtigungen, Datenverarbeitung und Betrieb; manchmal ist ein gezielter Neubau sinnvoller.
Mit welchen Technologien entwickeln Sie?
TypeScript und Next.js im Frontend, Python oder Node.js im Backend, PostgreSQL als Datenbank, Docker für den Betrieb. Bewusst verbreitete, wartbare Technologien - damit Sie auch in fünf Jahren noch Entwickler dafür finden.
Wie berücksichtigen Sie Datenschutz?
Wir klären Datenarten, Zugriffsrechte, Löschung und Hosting für Ihren Anwendungsfall und setzen die vereinbarten technischen Maßnahmen um. EU-Hosting ist möglich. Der konkrete Einsatz und die organisatorischen Voraussetzungen bestimmen mit, welche Datenschutzpflichten erfüllt werden müssen.
Gibt es Förderung für Individualsoftware?
Je nach Bundesland und Vorhaben gibt es Digitalisierungsprogramme, die Beratung oder Entwicklung bezuschussen - die Programme ändern sich allerdings laufend. Wir weisen Sie im Erstgespräch auf aktuell passende Landes- und Bundesprogramme hin.
Wie wird Individualsoftware steuerlich abgeschrieben?
Individuell entwickelte Software ist ein immaterielles Wirtschaftsgut. Die Finanzverwaltung erlaubt seit 2021 für Software eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr - viele Unternehmen schreiben Entwicklungskosten damit schneller ab als früher üblich. Die Details klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater; wir liefern die saubere Projektdokumentation dafür.