
Was kostet eine Softwareagentur? Stundensätze in Deutschland 2026
2026 berechnen deutsche Softwareagenturen 85–180 €/Stunde, je nach Größe und Spezialisierung. Freelancer: 60–140 €. Enterprise-Beratungen: 160–250 €. Aber der Stundensatz ist die falsche Kennzahl — ein Senior für 150 €/Stunde, der in 3 Wochen liefert, schlägt ein 90-€-Team, das 8 Wochen braucht.
Preistransparenz ist in diesem Markt selten. Hier sind echte Daten — aus unseren eigenen Angeboten, aus Projekten, die wir übernommen haben, und aus dem, was Kunden uns über ihre vorherigen Dienstleister erzählen.
Die Stundensatz-Landschaft 2026
| Anbietertyp | Stundensatz | Am besten für |
|---|---|---|
| Junior-Freelancer | 60–90 € | Gut spezifizierte kleine Aufgaben |
| Senior-Freelancer | 95–140 € | Fokussierte Expertise, ein Workstream |
| Boutique-Agentur (2–10 Personen) | 95–160 € | MVPs, Produktentwicklung, Ownership |
| Mittelgroße Agentur (10–50) | 110–180 € | Größere Projekte, mehrere Teams |
| Enterprise-Beratung | 160–250 € | Compliance-lastige Konzernprojekte |
| Nearshore/Offshore | 30–75 € | Große Teams — wenn ihr sie führen könnt |
Warum der günstigste Satz meist das teuerste Projekt wird
Der Stundensatz sagt euch, was eine Stunde kostet. Er sagt euch nicht, wie viele Stunden ihr kauft. Das häufigste Muster, das wir sehen: Ein Projekt startet mit dem billigsten Angebot, verbrennt sechs Monate und landet dann für den Neuaufbau auf unserem Tisch. Das Agentur-Übergabe-Problem ist real — und meistens ein Stundensatz-Shopping-Problem.
Drei Fragen, die Projektkosten besser vorhersagen als der Satz:
- Wer schreibt tatsächlich den Code? Die Leute aus dem Pitch oder eine wechselnde Bank?
- Was ist in Woche zwei live? Wenn die Antwort "ein Konzeptdokument" lautet, multipliziert die Schätzung.
- Was passiert nach dem Launch? Die Übergabequalität entscheidet über eure Gesamtkosten.
Festpreis vs. Time & Materials
Für sauber gescopte MVPs bevorzugen wir Festpreis-Meilensteine: Ihr kennt die Zahl, wir tragen das Risiko unserer eigenen Schätzungen. Time & Materials ergibt Sinn, sobald das Produkt existiert und sich Prioritäten wöchentlich verschieben. Wer Festpreise auf vagen Scope anbietet, kalkuliert entweder massiv Puffer ein — oder plant ein Change-Request-Geschäft.
Was wir berechnen
Wir sind eine Boutique-Agentur und liegen in der Spanne oben. Nützlicher als der Satz: Ein MVP kostet bei uns 25.000–120.000 €, je nach Stufe — gescoped und fixiert, bevor wir anfangen.
Ihr vergleicht gerade Angebote? Wir geben euch eine kostenlose Zweitmeinung zu jedem Angebot — siehe unsere MVP-Entwicklung oder lest vorher Agentur vs. Inhouse.


