Software entwickeln lassen - ohne die typischen Fehler
Software entwickeln zu lassen ist eine Vertrauensentscheidung: Sie kaufen etwas, das noch nicht existiert, bei jemandem, dessen Arbeit Sie erst am Ende beurteilen können. Diese Seite erklärt, wie der Prozess seriös abläuft, was er kostet und woran Sie den richtigen Partner erkennen - aus der Praxis einer Agentur, die genau das täglich macht. Olio: Senior-Engineers, wöchentliche Demos, transparente Kosten. Aus Mönchengladbach, remote für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die EU.
Der Ablauf: von der Idee zum Release
Seriöse Softwareentwicklung startet nicht mit einem 80-seitigen Pflichtenheft, sondern mit Scoping: In wenigen Terminen klären wir Ziel, Nutzer, Kernfunktionen und Systemlandschaft - und schneiden den ersten Umfang so, dass er schnell Wert liefert. Danach folgt iterative Entwicklung mit wöchentlichen Demos: Sie sehen jede Woche funktionierende Software, nicht Statusfolien, und steuern die Prioritäten mit. Den Abschluss bilden Tests, Deployment auf EU-Infrastruktur und eine dokumentierte Übergabe mit vollem Quellcode-Besitz.
Was es kostet, Software entwickeln zu lassen
Realistische Spannen statt 'kommt darauf an': Eine abgegrenzte Fachanwendung liegt bei 25.000 bis 40.000 Euro, Anwendungen mit mehreren Rollen und Integrationen zwischen 40.000 und 80.000 Euro, komplexe Plattformen beginnen bei 80.000 Euro. Dazu kommen 10 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr für Hosting, Wartung und Weiterentwicklung. Wer Ihnen ohne Scoping einen exakten Festpreis nennt, hat entweder Puffer eingepreist oder plant Nachforderungen - beides zahlen am Ende Sie.
Freelancer, Offshore oder Agentur?
Ein guter Freelancer ist günstig und schnell - aber ein Single Point of Failure ohne Vertretung, Review und Betriebsverantwortung. Offshore-Teams locken mit Stundensätzen, die Koordinationsaufwand, Zeitzonen und Qualitätsschwankungen oft wieder auffressen. Eine Agentur kostet mehr pro Stunde und liefert dafür Team-Redundanz, eingespielte Prozesse und Verantwortung fürs Ergebnis. Ehrlich ist: Für kleine, klar umrissene Aufgaben kann der Freelancer die richtige Wahl sein - für Software, die Ihr Geschäft trägt, selten.
Die fünf typischen Fehler - und wie Sie sie vermeiden
Erstens: zu viel Umfang in Version eins - streichen Sie alles, was die Kernfunktion nicht trägt. Zweitens: Auswahl nur nach Preis - die günstigste Schätzung wird selten die günstigste Rechnung. Drittens: keine wöchentlichen Liefertermine - ohne Demos merken Sie Probleme erst, wenn es teuer ist. Viertens: unklare Code-Eigentümerschaft - bestehen Sie auf vollem Quellcode-Besitz und Übergabedokumentation. Fünftens: Wartung nicht mitgedacht - Software ohne Betriebsplan verfällt. Jeder dieser Punkte gehört in Ihr Erstgespräch, egal mit wem Sie sprechen.
Warum Olio
Wir sind die Sorte Partner, die wir selbst beauftragen würden: Senior-Engineers statt wechselnder Junior-Besetzung, wöchentliche Demos ab der ersten Woche, Preisspannen schon im ersten Gespräch und Code, der übergabefähig ist - mit Tests, Dokumentation und EU-Hosting ohne Vendor-Lock-in. Als Boutique-Agentur nehmen wir wenige Projekte parallel an und sagen auch dann die Wahrheit, wenn sie uns Umsatz kostet: etwa wenn Standardsoftware oder ein Freelancer die bessere Antwort ist.
Was Sie mit uns bekommen
- Klarer Ablauf: Scoping, wöchentliche Demos, dokumentierte Übergabe - keine Blackbox
- Transparente Kosten ab 25.000 Euro und ehrliche Spannen schon im ersten Gespräch
- Erste produktive Version in 4 bis 6 Wochen statt nach einem Jahr Lastenheft
- Senior-Engineers, die mitdenken - und widersprechen, wenn der Umfang nicht trägt
- Voller Quellcode-Besitz, Tests und Dokumentation - Sie bleiben unabhängig
- DSGVO-konformes EU-Hosting auf Hetzner, GCP EU oder AWS Frankfurt
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Häufige Fragen
Was kostet es, Software entwickeln zu lassen?
Eine abgegrenzte Fachanwendung: 25.000 bis 40.000 Euro. Mehrere Rollen, Integrationen, Auswertungen: 40.000 bis 80.000 Euro. Komplexe Plattformen: ab 80.000 Euro. Dazu kommen 10 bis 20 Prozent pro Jahr für Betrieb und Wartung. Nach einem kostenlosen Scoping-Gespräch erhalten Sie eine belastbare Schätzung mit Meilensteinen.
Brauche ich ein Pflichtenheft, bevor ich anfrage?
Nein. Ein grobes Zielbild reicht: Welches Problem, welche Nutzer, welche Systeme sind im Spiel? Den Rest erarbeiten wir im Scoping - das ist schneller und ehrlicher als ein Pflichtenheft, das die Realität nach vier Wochen Entwicklung ohnehin überholt. Wenn Sie eines haben: umso besser, wir arbeiten damit.
Wie lange dauert es, Software entwickeln zu lassen?
Eine fokussierte erste Version: 4 bis 6 Wochen. Umfangreichere Anwendungen: 8 bis 12 Wochen. Danach geht es iterativ weiter. Misstrauen Sie Zeitplänen ohne Zwischenlieferungen - bei uns sehen Sie jede Woche eine funktionierende Demo.
Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?
Beides hat seinen Platz: Abgegrenzte Umfänge setzen wir im Festpreisrahmen um, laufende Weiterentwicklung nach Aufwand mit transparentem Reporting. Wichtiger als das Modell ist die Steuerbarkeit: wöchentliche Demos und die Freiheit, Prioritäten anzupassen, bevor Budget verbrannt ist.
Freelancer, Offshore-Team oder Agentur - was passt zu uns?
Kleine, klar umrissene Aufgabe mit eigenem technischen Ansprechpartner: Freelancer. Sehr großes Team zum niedrigen Satz und eigene Projektsteuerung: Offshore, mit realistischem Blick auf Koordinationskosten. Geschäftskritische Software mit Verantwortung fürs Ergebnis: Agentur. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch ehrlich, in welche Kategorie Ihr Vorhaben fällt.
Wem gehört die entwickelte Software?
Ihnen - vollständig. Quellcode, Dokumentation, Infrastruktur-Zugänge: alles geht in Ihren Besitz über, ohne Lizenzgebühren an uns. Das gehört in jeden seriösen Vertrag; fehlt die Klausel, verhandeln Sie nach.
Wie stellen wir sicher, dass die Qualität stimmt?
Verlangen Sie drei Dinge, bei jedem Anbieter: automatisierte Tests als Teil des Projekts, wöchentlich lauffähige Zwischenstände und Einblick ins Repository ab Woche eins. Qualität, die man erst bei der Abnahme prüft, ist keine - dann ist sie nur noch teuer nachzurüsten.
Können Sie eine bestehende, halbfertige Software übernehmen?
Ja, das kommt oft vor. Wir auditieren den Bestand und geben eine ehrliche Einschätzung: weiterbauen, schrittweise sanieren oder den kritischen Teil neu machen. Ein Rettungsprojekt ist häufig günstiger als ein Neubau - aber nicht immer, und wir sagen Ihnen, welcher Fall vorliegt.
Unterschreiben Sie ein NDA?
Ja, selbstverständlich - gern schon vor dem ersten inhaltlichen Gespräch. Vertraulichkeit gilt bei uns unabhängig davon, ob ein Projekt zustande kommt.
Was passiert nach dem Launch?
Software lebt: Abhängigkeiten wollen aktualisiert, Fehler behoben, Funktionen ergänzt werden. Wir bieten Wartung und Weiterentwicklung mit vereinbarten Reaktionszeiten - oder übergeben an Ihr Team, wenn Sie intern übernehmen. Den Betriebsplan besprechen wir vor dem Projekt, nicht danach.
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