KI-Agenten entwickeln lassen - mit Leitplanken statt Luftschlössern
KI-Agenten erledigen mehrstufige Aufgaben selbstständig: Sie recherchieren, prüfen Dokumente, rufen Systeme auf und bereiten Entscheidungen vor. Zwischen Demo und verlässlichem Produktivbetrieb liegt aber Ingenieursarbeit - Guardrails, Evaluation, Monitoring. Genau die liefert Olio: Wir entwickeln KI-Agenten, die im Alltag funktionieren, DSGVO-konform auf EU-Infrastruktur. Boutique-Agentur aus Mönchengladbach, remote für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die EU.
Was KI-Agenten heute wirklich können
Ein KI-Agent ist mehr als ein Chatbot: Er plant Schritte, nutzt Werkzeuge - Suche, Datenbanken, interne APIs - und arbeitet Aufgaben ab, die bisher Sachbearbeitung waren. Realistische Einsatzfelder 2026: Anfragen vorqualifizieren und mit Daten anreichern, Ausschreibungen und Verträge gegen Kriterien prüfen, Recherchen über mehrere Quellen zusammenfassen, Vorgänge in Drittsystemen anstoßen. Genauso wichtig ist die Grenze: Vollautonome Agenten ohne Aufsicht sind in Geschäftsprozessen selten vertretbar - wir bauen Agenten mit klarem Auftrag, definierten Werkzeugen und menschlicher Freigabe an den richtigen Stellen.
Typische Use Cases im Unternehmen
Vertrieb: eingehende Leads anreichern, priorisieren und mit Gesprächsvorbereitung ans Team übergeben. Einkauf und Recht: Verträge, AGB und Ausschreibungen gegen Ihre Kriterien prüfen und Abweichungen markieren. Support: Tickets klassifizieren, Lösungen aus der Wissensbasis vorschlagen, Standardfälle mit Freigabe abschließen. Backoffice: Daten zwischen Systemen abgleichen, Unstimmigkeiten finden, Berichte vorbereiten. Der gemeinsame Nenner: wiederkehrende Kopfarbeit mit klaren Kriterien und messbarem Zeitaufwand.
Architektur: Guardrails, Werkzeuge, Evaluation
Verlässliche Agenten entstehen durch Architektur, nicht durch Prompts. Wir definieren die Werkzeuge des Agenten als geprüfte, berechtigungsbeschränkte Schnittstellen, validieren Ausgaben gegen Ihre Daten, setzen Konfidenz-Schwellen und Eskalationspfade und messen die Qualität mit einem Evaluations-Set aus echten Fällen - vor dem Go-live und laufend danach. Dazu kommen Kostenkontrolle pro Vorgang, Audit-Logs für jede Aktion und ein Betrieb auf EU-Infrastruktur, wahlweise mit EU-Endpunkten der Modellanbieter oder self-hosted Modellen.
Agent, Chatbot oder Automatisierung?
Nicht jede Aufgabe braucht einen Agenten. Ein Chatbot beantwortet Fragen aus Ihrem Wissen, eine Workflow-Automatisierung verarbeitet Ereignisse nach festen Regeln, ein Agent übernimmt offene, mehrstufige Aufgaben mit Entscheidungsspielraum. Oft ist die richtige Lösung eine Kombination - und manchmal ist der Agent die teuerste Variante für ein Problem, das ein einfacher Workflow löst. Im Audit ordnen wir Ihre Fälle ehrlich ein, bevor Geld in die falsche Architektur fließt.
Warum Olio
Wir sind Software-Ingenieure mit LLM-Produktionserfahrung, keine Prompt-Agentur. Agenten von Olio sind versioniert, getestet und überwacht wie jede andere Software - mit dokumentierter Übergabe, damit Ihr Team die Lösung verstehen und weiterentwickeln kann. Als Boutique-Agentur arbeiten Sie direkt mit Senior-Engineers, und wir sagen Ihnen auch, wenn ein Use Case für Agenten noch nicht reif ist. Das erspart Ihnen die teuerste Art von KI-Projekt: das abgebrochene.
Was Sie mit uns bekommen
- Produktionsreife Agenten statt Demos: Guardrails, Evaluation, Monitoring, Audit-Logs
- Pilot in 3 bis 5 Wochen produktiv - mit messbarer Zeitersparnis ab Tag eins
- Menschliche Freigaben an den richtigen Stellen - Autonomie nur, wo sie vertretbar ist
- DSGVO-konformer Betrieb: EU-Infrastruktur, EU-Endpunkte oder self-hosted Modelle
- Anbindung an Ihre Systeme: CRM, ERP, E-Mail, Ticketing, interne Datenbanken
- Ehrliche Use-Case-Bewertung: Wir sagen, wo ein Agent lohnt - und wo ein Workflow reicht
Kern-Technologien
Lassen Sie uns Ihren ersten Agenten planen
Häufige Fragen
Was kostet es, einen KI-Agenten entwickeln zu lassen?
Ein Pilot-Agent für einen abgegrenzten Prozess liegt bei 10.000 bis 25.000 Euro, inklusive Guardrails, Evaluations-Set und Betriebsaufbau. Produktionslösungen mit mehreren Werkzeugen, Systemanbindungen und Freigabe-Workflows bewegen sich zwischen 25.000 und 75.000 Euro. Dazu kommen laufende Modell- und Betriebskosten, die wir vorab transparent kalkulieren.
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Agenten und einem Chatbot?
Ein Chatbot beantwortet Fragen im Dialog. Ein Agent verfolgt ein Ziel über mehrere Schritte: Er plant, nutzt Werkzeuge wie Suche, Datenbanken oder APIs, bewertet Zwischenergebnisse und liefert ein Arbeitsergebnis ab - etwa einen geprüften Vorgang, eine Recherche oder einen vorbereiteten Datensatz.
Wie verhindern Sie, dass der Agent Fehler macht oder halluziniert?
Durch Architektur: eng definierte Werkzeuge mit minimalen Rechten, Validierung der Ausgaben gegen Ihre Daten, Konfidenz-Schwellen mit Eskalation an Menschen und ein Evaluations-Set aus echten Fällen, das jede Änderung vor dem Deployment bestehen muss. Unsichere Fälle entscheidet der Agent nicht selbst - er legt sie zur Freigabe vor.
Wie schnell ist ein Agent produktiv?
Ein Pilot für einen klar umrissenen Prozess ist in 3 bis 5 Wochen produktiv - inklusive Systemanbindung, Guardrails und Schulung. Danach erweitern wir schrittweise um weitere Werkzeuge und Fälle, priorisiert nach gemessener Zeitersparnis.
Ist das DSGVO-konform machbar?
Ja. Der Agent läuft auf Servern in Deutschland oder der EU, Modelle nutzen wir über EU-Endpunkte oder self-hosted. Jede Aktion wird protokolliert, personenbezogene Daten können vor dem Modellaufruf pseudonymisiert werden, und Auftragsverarbeitungsverträge gehören zum Projektumfang.
Welche Modelle setzen Sie ein?
Herstellerneutral: die Modelle von Anthropic und OpenAI über EU-Endpunkte, wo sensible Daten es verlangen auch self-hosted Open-Source-Modelle. Die Wahl folgt aus Aufgabe, Datenschutzanforderung und Kosten pro Vorgang - nicht aus einer Partnerschaft.
Reicht nicht ein fertiger Copilot oder ein Custom GPT?
Für persönliche Produktivität: oft ja. Für Geschäftsprozesse fehlen fertigen Assistenten die Anbindung an Ihre Systeme, Berechtigungen, Audit-Logs und Qualitätsmessung. Faustregel: Was ein einzelner Mitarbeiter für sich nutzt, kann ein Fertigprodukt sein - was einen Prozess im Unternehmen trägt, braucht Engineering.
Kann der Agent mit unseren bestehenden Systemen arbeiten?
Ja, das ist der Kern des Projekts: Wir binden CRM, ERP, Ticketing, E-Mail und interne Datenbanken über APIs an - mit eigenen, berechtigungsbeschränkten Werkzeug-Schnittstellen, damit der Agent nur tun kann, was er tun darf.
Wer betreibt und wartet den Agenten nach dem Launch?
Beides ist möglich: Wir übernehmen Betrieb, Monitoring und Weiterentwicklung mit vereinbarten Reaktionszeiten - oder Ihr Team übernimmt auf Basis der Dokumentation. Agenten brauchen laufende Pflege, weil sich Modelle, Daten und Prozesse ändern; das kalkulieren wir von Anfang an ein.
Woran erkennen wir, ob sich ein Agent für uns lohnt?
Drei Fragen: Kostet die Aufgabe heute mehrere Stunden pro Woche? Folgt sie nachvollziehbaren Kriterien? Sind die nötigen Daten digital erreichbar? Dreimal ja ist ein starker Kandidat. Im kompakten Audit rechnen wir den Business Case durch, bevor Sie investieren.
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