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Cloud-Rechnung zu hoch? 7 Hebel, die die meisten Startup-Rechnungen um 30–60 % senken

Cloud-Rechnung zu hoch? 7 Hebel, die die meisten Startup-Rechnungen um 30–60 % senken

Dennis Reinkober1 Min. Lesezeit
TL;DR

Sieben Hebel, der Reihe nach: Zombie-Ressourcen löschen, Instanzen right-sizen (die meisten laufen bei 10–20 % Auslastung), Storage-Lifecycle-Regeln einführen, Reserved Capacity für konstante Last buchen (30–60 % Rabatt), Egress prüfen, bevor er euch prüft, konstante Workloads zu günstigeren Anbietern umziehen und alles taggen, damit Kosten einen Besitzer haben.

Wir haben noch kein Startup-Cloud-Konto auditiert, ohne zweistellige Einsparungen zu finden. Nicht weil Teams nachlässig sind — sondern weil Clouds standardmäßig teuer eingestellt sind und niemand den Job hat, auf die Rechnung zu schauen.

Die sieben Hebel

HebelTypische ErsparnisAufwand
Zombie-Ressourcen löschen5–15 %Stunden
Instanzen right-sizen15–30 %Tage
Storage-Lifecycle-Regeln5–20 %Stunden
Reserved/Committed Capacity30–60 % auf abgedeckte LastStunden
Egress-ReviewVariiert — gelegentlich enormStunden
Günstigerer Anbieter für konstante Last50–80 % auf umgezogene WorkloadsWochen
Kosten-Tagging & OwnershipErmöglicht alles andereTage

1–3: Die Ein-Tages-Gewinne

Zuerst die Zombies. Nicht angehängte Volumes, untätige Load Balancer, vergessene Staging-Umgebungen, Snapshots von 2024. Jedes Konto hat sie.

Dann Right-Sizing. Zieht zwei Wochen Auslastungsmetriken. Alles unter 25 % durchschnittlicher CPU wird halbiert. Wiederholen.

Dann Storage. Logs und Backups, die nie wieder jemand liest, gehören in kalte Storage-Klassen oder eine Aufbewahrungsrichtlinie — nicht auf Premium-SSDs.

4–5: Die Vertrags-Gewinne

Wenn ein Workload drei Monate lang jeden Tag lief, läuft er auch morgen. Reserved Instances und Committed-Use-Rabatte zahlen 30–60 % für eine Unterschrift. Und prüft den Egress: Eine einzige gesprächige Integration oder eine Analytics-Pipeline, die Daten über Regionen schiebt, kann eine Rechnung still dominieren.

6: Der strukturelle Gewinn

Konstante, planbare Rechenlast braucht keine Hyperscaler-Preise. Wir ziehen Workloads regelmäßig zu Hetzner um — mit 50–80 % Ersparnis. Der volle Vergleich steht in Hetzner vs. Vercel und unserem Artikel zum EU-souveränen Cloud-Stack. Behaltet den Hyperscaler für das, was ihn wirklich braucht — und zieht die Grundlast um.

7: Kosten sichtbar machen

Ungetaggte Ressourcen sind besitzerlose Ressourcen. Ein Tag pro Team, ein Dashboard, ein monatliches Review. Kosten mit Besitzer sinken; Kosten ohne steigen.

Wir bieten Cloud-Kosten-Audits als Projekt mit festem Umfang an — typischerweise 1–2 Wochen inklusive Umsetzung der Quick Wins. Siehe unsere Cloud & DevOps Services.

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